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Comau: Qualität in der Welt des IoT

«Der Digitalisierung verdanken wir Erfahrungen mit neuen Konzepten und Technologien, die das betriebliche Qualitätssystem optimieren.»

˶Prädiktive Wartung” ist eines der Schlüsselwörter des industriellen Internets der Dinge. Dabei geht es um die Fähigkeit, jeden Arbeitsfluss zu verbessern, indem sein Verlauf durch Big Data-Analysen vorhergesehen wird. Diese Strategie wendet Comau, ein Unternehmen der FCA-Gruppe mit mehr als 45 Jahre Erfahrung in der Entwicklung modernster Produkte und Systeme für die Industrieautomation, auf jeden Aspekt seiner Tätigkeit an, wie beispielsweise das Qualitätsmanagement. «Mit der Nutzung der von der Digitalisierung gebotenen Möglichkeiten wenden wir de facto bereits ein IoT-Konzept auch in unserem betrieblichen Qualitätsmanagement an. Das Ziel lautet, unsere Produkte und unsere operativen und produktionstechnischen Abläufe zu prüfen, zu analysieren und zu kontrollieren, um sie immer effizienter zu machen,» erläutert Giovanni Volpes, Head of Quality bei Comau.

Was bedeutet Qualität für ein großes Unternehmen?

«Für ein Unternehmen ist die Fähigkeit, effizient mit Problemen umgehen und diese schnell lösen zu können, am Markt erfolgsentscheidend. Wenn ein potenziell auftretendes Problem frühzeitig erkannt und noch vor seinem Eintreten gelöst wird, nimmt die dem Kunden angebotene Qualität exponentiell zu. Das Comau-Team erprobt derzeit innovative Projekte, in denen die Qualität in einer Perspektive betrachtet wird, die anstelle von Reaktion auf Prävention setzt. Mit IoT, 5G, intelligenter und digitaler Produktion stehen uns Technologien zur Verfügung, die in der Lage sind, Daten aus mehreren Produktionswerken zu vergleichen, Trends zu analysieren, Vergleiche mit den erwarteten Prozessdaten anzustellen und Probleme bereits zu erkennen, noch bevor sie eintreten. So können sie im Voraus gelöst werden. Damit dies möglich ist, müssen wir die Qualität auf eine neue Weise betrachten. Wir müssen zunächst hinterfragen, was wir tun können, um technische Probleme zu vermeiden. Und jedem Arbeitsteam digitale Instrumente an die Hand geben, mit denen Entwicklungen und Prozesse überwacht werden können.

Welche Instrumente setzen Sie dafür ein?

«Für ein Unternehmen ist die Fähigkeit, effizient mit Problemen umgehen und diese schnell lösen zu können, am Markt erfolgsentscheidend. Wenn ein potenziell auftretendes Problem frühzeitig erkannt und noch vor seinem Eintreten gelöst wird, nimmt die dem Kunden angebotene Qualität exponentiell zu. Das Comau-Team erprobt derzeit innovative Projekte, in denen die Qualität in einer Perspektive betrachtet wird, die anstelle von Reaktion auf Prävention setzt. Mit IoT, 5G, intelligenter und digitaler Produktion stehen uns Technologien zur Verfügung, die in der Lage sind, Daten aus mehreren Produktionswerken zu vergleichen, Trends zu analysieren, Vergleiche mit den erwarteten Prozessdaten anzustellen und Probleme bereits zu erkennen, noch bevor sie eintreten. So können sie im Voraus gelöst werden. Damit dies möglich ist, müssen wir die Qualität auf eine neue Weise betrachten. Wir müssen zunächst hinterfragen, was wir tun können, um technische Probleme zu vermeiden. Und jedem Arbeitsteam digitale Instrumente an die Hand geben, mit denen Entwicklungen und Prozesse überwacht werden können.

Welche Instrumente setzen Sie dafür ein?

«Beispielsweise In.Grid, die neue Plattform von Comau für die Analyse und Überwachung der aus den Anlagen und der Produktionslinie stammenden Daten in Echtzeit. Das ermöglicht eine prädiktive Wartung. Diese Technologie zeichnet die automatisierten Produktionsprozesse lückenlos auf. Bei manuellen Vorgängen erfolgt das mit Smartwatches oder Tablets, die den Mitarbeitern zur Verfügung stehen. Die Daten werden praktisch direkt an der Maschine, an der Linie oder im Werk erfasst und verarbeitet, während sich die Plattform für die Datenanalyse mit ihren komplexen Algorithmen, den Funktionen künstlicher Intelligenz und der Speicherkapazität im Werk, in einem externen Rechenzentrum oder in einer Cloud befinden und über mobile Geräte geteilt werden kann. Aber Comau investiert nicht nur mit der Erprobung innovativer Instrumente und IoT wie In.grid, sondern auch mit gezielten Fortbildungsprojekten für die Mitarbeiter in Qualität.»

FORTBILDUNG Qualität als kulturelle Weiterentwicklung

Mit dem Ziel, durch die Academy eine eigenständige Kultur der Qualität zu schaffen, hat Comau das Projekt ˶Reactive Program" lanciert, das unter Anwendung der Kepner-Tregoe-Methode zu einer zuverlässigen, definitiven und effizienten Diagnose gelangt. 2017 erhielt Comau eine globale Auszeichnung für die Implementierung der Problemlösungsmethode in der Entwicklung neuer Lösungen der Karosseriemontage. Dazu kommt ein neues Projekt der ˶Dojo”-Implementierung in den Werken.» Es handelt sich um alternative Schulungsinitiativen, die bei der Bewertung der Probleme ansetzen, mit denen der Kunde konfrontiert werden könnte. Dabei werden alle potenziellen Bedingungen analysiert, die dieses Problem erzeugen verursachen könnten: «Kurz gesagt, geht es weniger darum, dem Mitarbeiter - nach dem traditionellen Ansatz - zu erklären, was er zu tun hat, sondern vielmehr darum, zu verdeutlichen, weshalb er dies tun soll und was geschieht, wenn er nicht auf diese Weise vorgeht. Dieses Konzept führt zu einer stärkeren Interaktion zwischen Unternehmen und Mitarbeiter sowie zu einem besseren Verständnis der auszuführenden Arbeit und der korrekten Durchführungsweisen. Und damit letztendlich zu einem Qualitätsbewusstsein, das wirklich von allen geteilt wird.»  

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