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1970

Comau begann als Consorzio Macchine Utensili


Das Konsortium setzte sich aus denselben Turiner Ingenieuren und Firmen zusammen, die beim Aufbau der bedeutenden Wolga-Automobilfabrik in Russland behilflich waren.

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1966, als sowjetische Funktionäre beschlossen, eine moderne Fabrik von Grund auf neu zu errichten, wandten sie sich mit ihren Fragen an eine Gruppe von Turiner Ingenieuren. Diese arbeiteten sich durch eine lange Problemliste – von der idealen Gestaltung der Fabrikationshallen bis hin zur Frage, wie das neu konzipierte Fahrzeug mit dem frostigen Wetter in Russland klarkommen würde. Punkt für Punkt behandelten und lösten die Ingenieure diese Probleme und erstellten eine Anlage, die selbst Henry Ford als „beispiellos” bezeichnete.  



Nach ihrer Rückkehr nach Turin beschlossen diese Ingenieure und die die dahinter stehenden Firmen, ihre Talente und Fähigkeiten zu bündeln und eine neue Organisation zu gründen, die weltweit als Comau bekannt wurde.


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1980

Comau expandiert in die USA


In der zweiten Hälfte der 80er Jahre entwickelt Comau die ersten Laserroboter, die unmittelbar darauf bei GM zum Einsatz kommen.

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Comaus Firmengeschichte ist eng mit dem Wandel in der Fahrzeugproduktion und der dahinter stehenden Kultur der industriellen Automatisierung verbunden. 



Während die ersten FMS (Flexible Manufacturing Systems) konzipiert und Technologien zur Hochgeschwindigkeitsbearbeitung entwickelt werden, expandiert Comau in die USA. In Nordamerika konzipiert man CPS (Comau Productivity Systems) zur gewerblichen und industriellen Entwicklung. Kurz darauf wird man bei General Motors auf die Kompetenz und Innovationskraft von Comau aufmerksam. Das Unternehmen investiert in Comau und übernimmt 20% des Unternehmens. 



In der zweiten Hälfte der 80er Jahre beginnt die enorme Entwicklung der Lasertechnologie, und Comau entwickelt in Zusammenarbeit mit Trumpf die ersten Laserroboter, für die bei GM ein hoher Bedarf bestand.


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1990

Comau expandiert weltweit


Zahlreiche Betriebszentren und Fertigungsanlagen werden in Südamerika, Europa, Nordamerika und Asien eröffnet.

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In den 90er Jahren hatte sich der Industriesektor über den ganzen Globus ausgebreitet. Während die führenden Produktionsgiganten der Welt weiterhin nach neuen Standorten suchten, öffnete Comau seine Türen sowohl in anderen europäischen Ländern als auch in Nord- und Südamerika und Asien.  

Das neue Jahrtausend brachte das Lean Production-Paradigma mit sich. Wie stets konzentrierte man sich bei Comau auf die Spitzentechnologie und begann neue Lösungen in den Bereichen Luftfahrt, Nutz- und Schwerlastfahrzeuge, Eisenbahn und erneuerbare Energien zu entwickeln.


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2000

Comau Service wird gegründet


Nach der Übernahme von Renault Automation in Frankreich sowie Pico in den USA, Mexiko, Deutschland und Großbritannien, expandiert Comau nach China, Russland und Rumänien.

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Comau setzt sein Wachstum in zahlreichen internationalen Märkten fort, erweitert seine Präsenz in Europa und eröffnet Niederlassungen in China, Rumänien und Russland.  

Nach Renault Automation SA in Frankreich, ein auf Maschinenbau, Metallzerspanung, mechanische Montage und Endfertigung spezialisiertes Unternehmen, übernimmt Comau auch noch PICO, einem in den USA führenden Hersteller von Fertigungslinien für Karosserierahmen mit Niederlassungen in den USA, Mexiko, Deutschland und Großbritannien.  

Anfang 2000 beginnt die neu gegründete Comau Service-Organisation damit, neben Herstellungsdiensten für Anlagen und Fertigungsverfahren auch die Anlagenverwaltung in Form professioneller Wartungspartnerschaften anzubieten.


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2010

Neue Produktlinien


Comau führt Comau Aerospace, eComau und Comau Adaptive Solutions ein.

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Im Rahmen der Konsolidierung seiner technologischen Lösungen und der Öffnung des Konzerns für Non-Automotive-Sektoren führt das Unternehmen mit Comau Aerospace, eComau und Comau Adaptive Solutions neue Geschäftsbereiche ein, um besser auf die Marktbedürfnisse reagieren zu können.

Comau entwickelt weiterhin adaptive Lösungen, die auf den Konzepten des Lean Manufacturing basieren. Diese Lösungen führen zu einer zunehmenden Verbesserung der operativen Effizienz in den Bereichen Luftfahrt, Nutzfahrzeuge, Schwerlastfahrzeuge, Eisenbahnen und erneuerbare Energien.  

Beträchtliche Mittel werden für die Umsetzung der ökologischen Verantwortung in überprüfbare Energieeinsparungen aufgewandt. Mit Einführung von eComau beginnt das Unternehmen konkrete Lösungen bereitzustellen, die Firmen dabei helfen, Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und die größtmögliche Energieeffizienz sicherzustellen.
 
In der Zwischenzeit investiert Comau weiter in die eigene territoriale Expansion: in Asien, mit drei neuen Werken in China, und in Europa, mit der Eröffnung von Comau Werken in der Tschechischen Republik sowie in der Türkei und einer neuen Niederlassung in Deutschland. Darüber hinaus wird das Comau Werk in Mexiko erweitert, und es werden die Niederlassungen von Comau in Thailand und Brasilien eingeweiht.


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Today

HUMANufacturing, die „Fabrik der Zukunft“


Von kollaborativen Robotern bis hin zu „intelligenten“ Automationslösungen für die vierte industrielle Revolution „Industry 4.0“.

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Als Bestätigung einer zunehmend feiner verzweigten internationalen geografischen Präsenz weiht Comau das HUMANufacturing Innovation Center in Pisa (Italien) ein und eröffnet zwei neue Niederlassungen in Großbritannien und in den USA (Kalifornien).

Das Produktangebot wird mit den Robotern in kleiner Ausführung der Familie Racer und Rebel-S (SCARA) - die Ergebnisse einer innovativen Planungsstrategie - erweitert, und es werden individuell gestaltbare Standardtechnologien für eine Vielzahl von Anwendungen entwickelt: Welding Guns, Roller Hemming RHEvo, das modulare und flexible Arbeitszentrum SmartDrive800L, die neue Hybrid-Lasertechnologie LHYTE.

Comau investiert konstant in die Forschung für neue und innovative Automationslösungen, um den Herausforderungen eines in ständiger Entwicklung befindlichen Markts gerecht zu werden und die neuen Anforderungen im Rahmen der „digitalen Revolution" in der Fabrik zu erfüllen. Über das Konzept HUMANufacturing (Human Manufacturing) vermittelt das Unternehmen seine innovative Vorstellung in Bezug auf die Produktion in der Fabrik: „intelligent", flexibel, vernetzt, wo der Mensch im Mittelpunkt des Produktionsprozesses steht und seine Interaktion mit den anderen Elementen des Automationsprozesses durch den Beitrag der kollaborativen Roboter und der digitalen Technologien effizient und sicher gestaltet wird.

Auf diesem Hintergrund stellt Comau den neuen Industrie-Cobot AURA (Advanced Use Robotic Arm) und Agile1500, ein autonom fahrendes Fahrzeug, vor. Weitere Projekte betreffen neue Technologien für die digitale Fabrikation, von HMI-Schnittstellen bis hin zu Anwendungen für die Verwendung von Smartwatches, Tablets und Smartphones, und die IoT Box, ein Gerät für die Erfassung und Analyse von Prozessdaten im Rahmen des „Internet of Things".

Was den „educational" Aspekt betrifft, erweitert Comau die Aktivitäten seiner Academy mit der Einführung des neuen Executive Master in Manufacturing Automation & Digital Transformation. Das Ziel, die Roboter für jedes Unternehmen erschwinglich zu machen, wird durch das neue Projekt e.DO verfolgt: ein kleiner, 6-achsiger anthropomorpher Roboter, leicht zu programmieren und zusammenzubauen, in einer Art Heimwerkerlogik, dank einer Hardware- und Software-Architektur, die zu 100% als Open Source definiert werden kann.


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